Luther und Gnade
Wir werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
Römer 3,24
Heute möchte ich zuerst Martin Luther
zu Wort kommen lassen:
"Nicht, wer viel Werke tut, ist gerecht, sondern wer ohne Werk viel an Christus glaubt. Denn die vor Gott geltende Gerechtigkeit erwirbt man nicht durch ständige Wiederholung von einzelnen Handlungen, wie Aristoteles lehrt, sondern sie wird durch den Glauben eingegossen." (M.Lutherin 25. These der Heidelberger Disputation 1518 - WA 1, 364)
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Zur Erklärung:
Der von Aristoteles geprägte scholastische Tugendbegriff beinhaltete etwas, was wir sprichwörtlich kennen: Übung macht den Meister. Wer sich ständig in der Gerechtigkeit übt, der ist am Ende selbst gerecht. Dagegen betonte Luther, der Mensch werde nicht durch Übung gerecht, jedenfalls nicht vor Gott. Er kann nicht üben, einer zu sein, der Gott liebt und der will, dass Gott Gott ist.
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Der Vater Jesu Christi ist barmherziger mit uns, als wir es mit uns selbst sind. Wir sind ihm wichtig und kostbar, auch wenn wir unvollkommen sind. Er will uns immer wieder neu helfen, damit die Bruchstücke unseres Lebens zu einem sinnvollen Ganzen werden.
Römer 3,24
Heute möchte ich zuerst Martin Luther

"Nicht, wer viel Werke tut, ist gerecht, sondern wer ohne Werk viel an Christus glaubt. Denn die vor Gott geltende Gerechtigkeit erwirbt man nicht durch ständige Wiederholung von einzelnen Handlungen, wie Aristoteles lehrt, sondern sie wird durch den Glauben eingegossen." (M.Lutherin 25. These der Heidelberger Disputation 1518 - WA 1, 364)
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Zur Erklärung:
Der von Aristoteles geprägte scholastische Tugendbegriff beinhaltete etwas, was wir sprichwörtlich kennen: Übung macht den Meister. Wer sich ständig in der Gerechtigkeit übt, der ist am Ende selbst gerecht. Dagegen betonte Luther, der Mensch werde nicht durch Übung gerecht, jedenfalls nicht vor Gott. Er kann nicht üben, einer zu sein, der Gott liebt und der will, dass Gott Gott ist.
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Der Vater Jesu Christi ist barmherziger mit uns, als wir es mit uns selbst sind. Wir sind ihm wichtig und kostbar, auch wenn wir unvollkommen sind. Er will uns immer wieder neu helfen, damit die Bruchstücke unseres Lebens zu einem sinnvollen Ganzen werden.
Prediger - 12. Feb, 10:27