Fragen an das Leid
Gott tröstet uns in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.
2.Korinther 1,4
Dass so was wie Trübsal einen Sinn macht im Leben - mir fällt es immer schwer, das zu sehen und zu erkennen, besonders, wenn ich mitten drin stecke. Wenn nur noch alles grau ist, ich mit dem Kopf durch die Wand will und dann immer wieder merken muss, dass die Wand stärker ist. Wenn nur noch Frust und Hoffnungslosigkeit da sind, die Gedanken sich nur noch um Probleme drehen, ich das Gefühl habe, alles falsch gemacht zu haben, mich kraftlos fühle und nicht mehr weiter weiß.
Tröstet Gott da? Tut er es wirklich?
Und werde ich dann zu einem Kanal für Trost, nämlich dadurch, dass ich den Trost, den ich empfangen habe mit anderen Teile, denen es nicht gut geht?
Fördert das wirklich meine Empathie oder werde ich im Gegenteil blind? Schon dadurch, dass ich gar keinen freien Blick mehr habe für andere, geschweige denn für ihr Leid?
Ich wünschte, das der Text oben wahr wäre. Dass alle Betrübten diesen Trost Gottes erfahren könnten und dadurch selbst zum Trost werden.
Ich gestehe: so ganz ohne Zweifel bin ich da nicht.
Und dennoch möchte ich mich in solchen Situationen genau an diese Aussagen klammern, dass die Trübsal, die ich erlebe, durchaus einen Sinn hat und mich fähiger macht, mit zu leiden und dadurch menschlicher zu werden. Manchmal bleibt nur dieses Klammern daran. Oder?
2.Korinther 1,4
Dass so was wie Trübsal einen Sinn macht im Leben - mir fällt es immer schwer, das zu sehen und zu erkennen, besonders, wenn ich mitten drin stecke. Wenn nur noch alles grau ist, ich mit dem Kopf durch die Wand will und dann immer wieder merken muss, dass die Wand stärker ist. Wenn nur noch Frust und Hoffnungslosigkeit da sind, die Gedanken sich nur noch um Probleme drehen, ich das Gefühl habe, alles falsch gemacht zu haben, mich kraftlos fühle und nicht mehr weiter weiß.
Tröstet Gott da? Tut er es wirklich?
Und werde ich dann zu einem Kanal für Trost, nämlich dadurch, dass ich den Trost, den ich empfangen habe mit anderen Teile, denen es nicht gut geht?
Fördert das wirklich meine Empathie oder werde ich im Gegenteil blind? Schon dadurch, dass ich gar keinen freien Blick mehr habe für andere, geschweige denn für ihr Leid?
Ich wünschte, das der Text oben wahr wäre. Dass alle Betrübten diesen Trost Gottes erfahren könnten und dadurch selbst zum Trost werden.
Ich gestehe: so ganz ohne Zweifel bin ich da nicht.
Und dennoch möchte ich mich in solchen Situationen genau an diese Aussagen klammern, dass die Trübsal, die ich erlebe, durchaus einen Sinn hat und mich fähiger macht, mit zu leiden und dadurch menschlicher zu werden. Manchmal bleibt nur dieses Klammern daran. Oder?
Prediger - 21. Mai, 11:15